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Protestbrief an den Sender RBB

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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 10.01.2005 sah ich im „Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)“ Ihre Sendung „Planet Wissen – Vitamine & Co..

Am Text erkannte ich sofort, welche Folgen Vitaminmangel bei Autoren und Sendeberatern auf die Textproduktion hat. Erschreckende! In der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Veranstaltungsreihe "Fit im Alter, gesund essen, besser leben", die im großen Saal des Bundespresseamtes in Berlin am 30.09.2003 stattfand, trug Herr Professor Helmut Heseker (Uni Paderborn) seine Untersuchungsergebnisse über den Vitamingehalt der Ernährung alter Menschen vor und wies auf ein bis zu 90-prozentiges Defizit an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren in deren Ernährung hin, besonders in Speisen der fahrbaren Mittagstische und der Altersheime.

Da ich mich mehr als 20 Jahre entgegen den Empfehlungen meinem Bedarf entsprechend mit den vorgenannten Mikronährstoffen eindecke, konnte ich sogar meine schwere Herz-Kreislauferkrankung und auch meine Krebserkrankung auf diese Weise bis zur „restitutio ad integrum“ (Abheilung einer Erkrankung ohne bleibende Schäden) heilen.

Ich bin Diplom-Chemiker, als solcher pharmazeutisch-pharmakologischer Insider und lebe aus der Sichtweise der DGE-Nahrungsergänzungsnormierung „außer Plan“ (DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.).

Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigen allerdings, dass die Naturwissenschaften in unserer Allgemeinbildung und Ausbildung zu kurz gekommen sind bzw. immer noch merkbar zu kurz kommen. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse der Chemie und der Biologie.
Für unsere Ernährung gilt das universelle Bilanzprinzip. Divergenz ist gleich Null, dass heißt, unser Körper muss genau soviel von den einzelnen Nährstoffkomponenten zu sich nehmen, die er momentan benötigt, nicht mehr und in keinem Fall weniger. Defizite toleriert er nicht, weil sie zu Krankheiten führen. Überschüsse müssen mit zusätzlichem Energie- und Nährstoffaufwand aus dem Körper wieder heraustransportiert werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass es keinen normierten Menschen gibt. Wir sind alle verschieden. Geschlecht, Alter, Tätigkeit und angeborene physiologische Eigenschaften unterscheiden sich mitunter in Größenordnungen. Deshalb führen Normierungen in der Nahrung und bei Nahrungsergänzungen zu vorzeitigem Siechtum und zum Tode bei denen, die mehr benötigen als andere. Folglich heißen die Empfehlungen der DGE bei mir auch „Anleitungen zur Fehlernährung“. Der individuelle Nahrungsbedarf muss täglich getestet und die Testergebnisse müssen streng eingehalten werden.

Seit dem 09.01.2001 wissen wir aus der "Frankfurter Rundschau" von Herrn Professor Hubert Markl, dass ein bis zwei Milliarden Menschen genug auf der Erde wären, ihre Verringerung auf diesen Wert anzustreben sei und sich die Bevölkerung der Bundesrepublik von 80 auf 40 Millionen verringern würde. Vitaminmangelernährung ist nach meiner Erfahrung das Mittel, dieses Ziel kurzfristig zu erreichen. Die EU-Richtlinien zu Nahrungsergänzungen und die unter der Federführung der Bundesrepublik Deutschland erfolgende Organisation der weltweiten Vitaminmangelernährung im Rahmen des Codex Alimentarius erfüllen dieses Ziel in treffsicherer Weise.

Wenn Sie in Ihrer Sendung erklärten, dass Sie dieses Ziel der Organisation der Vitaminmangelernährung und dadurch Ihre Zuschauer zu dezimieren nach Kräften unterstützen würden, dann wären Sie wenigstens ehrlich und müssten ohne Zuschauer Ihren Sendebetrieb früher oder später einstellen. Ihre penetrante Art, im Gleichschritt aller Fernsehsender der BRD die Vitaminmangelernährung voran zu treiben, ist so durchsichtig, dass Sie bald mit einer Gebührenzahlungsverweigerung rechnen müssen, weil kaum ein denkender Mensch seine Abschaffung durch eine derartige Propaganda selbst freiwillig bezahlen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Hadamzik

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