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Stelldichein der Mediziner um Dominik![]() Siegen – Am Mittwoch, den 25.Oktober 2006 um 16:30 Uhr trafen sich alle diejenigen Mediziner, die bei Dominik ihre Hände im Spiel hatten. Teilnehmer: beschämende 40 Leute, einschließlich AGFG-NRW und AGFG-RLP. Also eine Abfuhr für das Thema. U.a. galt der Vortrag als Fortbildungsmaßnahme!!! (siehe Teilnahmebescheinigung) Thema war, wie sollte es auch anders sein: „Wenn Eltern die Therapie verweigern.” Paradebeispiele wurden aufgeführt u.a. die Eltern der damals (1991) an Leukämie erkrankten 3-jährigen Katharina Scharpf aus Markt Rettenbach bei Memmingen. Katharina hatte von Geburt an einen Herzfehler – so die Autorin des Buches „Schicksal oder Mord auf Raten” – und hätte niemals eine Chemotherapie bekommen dürfen. Der damalige Arzt aus Memmingen, Prof. Dr. Rainer Burkhard, meldete sich zu Wort, dass die damalige Obduktion ergab, dass die kleine Katharina an Herzversagen gestorben ist, hervorgerufen durch die Leukämieerkrankung, so Prof. Burkhard. Findet man hier nicht Parallelen zum Fall Dominik? Jürgens schrieb damals an den Hessischen Rundfunk, dass diese Mitschuld tragen würde, so die Ausführungen von Burkhard. Die Wahrheit um Katharina kann man in dem Buch von Helma Kustermann und den Eltern des Kindes nachlesen: „Schicksal oder Mord auf Raten” Von Dominik erschien nur kurz auf der Lichtwand die Strafanzeige von Dr. Rath gegen den ehemaligen Dekan Prof. Jürgens, die kaum dokumentiert wurde. War das nur so, weil wir zugegen waren, dass Prof. Jürgens nicht weiter darauf einging? Siegener Zeitung, Fr. 20. Oktober 2006 Wenn Eltern die Therapie verweigern sz Siegen. In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Behandlungschancen für Kinder mit Tumorerkrankungen enorm verbessert. Die Gesamtheilungsraten liegen inzwischen bei über 70 Prozent. Trotz der Behandlungserfolge, die durch eine drastische Abnahme der tödlichen Komplikationen begleitet werden, kommt es immer wieder vor, dass Eltern betroffener Kinder die Therapie verweigern. Dies stellt dann das behandelnde Team vor erhebliche ethische, humanitäre, emotionale und juristische Probleme. Zu diesem Thema hat die DRK-Kinderklinik Siegen einen auf diesem Gebiet angesehenen Referenten gewinnen können. Prof. Dr. Heribert Jürgens wird allen interessierten Fachleuten, aber auch Eltern und Angehörigen mit seinem Vortrag helfen, individuelle und an den Interessen des betroffenen Kindes und seiner Familie orientierte Lösungen für diese Problematik zu finden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 25. Oktober, um 16.30 Uhr in der Aula des Medien- und Kulturhauses Lyz statt. Weitere Informationen unter Tel. (0271) 2345-225. Zu Beginn des Vortrags wünschte sich der ehemalige Dekan Prof. Jürgens (bis 30. September 2006) lebhafte Beteiligung. Er sagte: „Der Vortrag könne auch bei Fragen kurzfristig unterbrochen werden, so liebe er es, Vorträge zu halten”, O-Ton von Prof. Jürgens. Dass er seinen Worten untreu wurde, erfahren wir später. Außerdem sagte Jürgens auch, dass es nicht um individuelle Beispiele gehe. Mit individuell waren wir gemeint. Denn individuell griff er den o. g. Fall Katharina Scharpf und den 12-jährigen Bauernsohn aus Ostwestfalen mit Osteosarkom auf. Die Eltern wurden als Schuldige in den Augen Jürgens dargestellt. Wie viele Kreuze Jürgens hinter sich herzieht, hatte er uns verheimlicht. Diese Antwort wird Jürgens am Jüngsten Gericht von unserem obersten Herrn und gerechten Richter erfahren. Denn dann steht diesen subversiven Herren kein krummes Pharma-Regime zur Hilfe. Wegen des Bauernsohns wurde auch die Osteosarkomstudie besonders erwähnt. Jürgens erklärte den Zuhörern, dass Osteosarkom nur durch Eingabe hochdosierter Chemomittel eine Chance auf Heilung habe. Jetzt, nicht mehr wie bei Dominik, mit COSS 96, sondern mit der EURAMOS-Therapie. Die Giftstoffe (Gefahrstoffe, siehe Verein Dominik: „Wahre Aufklärung bei Chemotherapie”) finden sich alle in der Studie wieder. So macht man das – alle Jahre wieder eine Namensänderung, um die Eltern zu irritieren. Jürgens fuhr weiter: „Wenn Lungenmetastasen vorliegen, bei Beginn der Krebserkrankung, hilft nur noch eine hochdosierte Chemotherapie mit vollständiger Metastasenresektion (Lungen-OP). Sonst liegen die Überlebenschancen unter 1%. Bei nicht Ansprechen der Chemotherapie bei 26% und bei Ansprechen der Chemotherapie bei 45%.” Kurze Info: Bei Dominik hatte die Giftstofftherapie nicht angesprochen, weil Dominik in Siegen vier Metastasen hatte und beim Abgang aus Münster (letztes CT aus Münster) acht Metastasen hatte. Hier meldeten wir uns zu Wort und erwähnten die Fakten aus dem Tumorzentrum der Uniklinik Essen (Prof. Dr. Schütte), dem Tumorzentrum der Uniklinik Freiburg (Prof. Dr. Ruf, Tumorzentrum), der Maximilians Universität München und aus dem Hessischen Ärzteblatt Mai 2006, die da alle sagen, dass es bei einer Chemotherapie mit anschließender Metastasenresektion keine Überlebensverlängerung gibt. Er ließ sich auf keine Diskussion ein und wurde ausfallend und sagte, „dass er nach Hause fahren werde, falls er weiter unterbrochen wird und er vor drei Jahren darüber mit uns schon diskutiert habe.” Dies ist nicht wahr und eine Lüge. Jürgens hätte nie und nimmer auf solch kompetente aussagekräftige Fakten mehrerer Universitätskliniken einen Ausweg gefunden. Deshalb ist sein trotziges Kleinkindverhalten für uns durchschaubar und das überhebliche Klatschen der unmündigen Ärzte nur so zu bewerten, weil es für diese ja eine Fortbildungsveranstaltung war, die mit drei Punkten auf dem Ärztekonto vermerkt wurde. Also ein erkauftes Klatschen!!! Nichts desto trotz, Jürgens blieb. Denn die wenigen Pfleger und eine handvoll Ärzte mussten ja genau informiert werden... „Wir sind zum Lernen hier”, so ein Arzt aus dem Publikum. Lernen, wie man weiter die Patienten für dumm verkauft, wie man manipulierte Zahlen auftischt, einschließlich manipulierter Studien. (Kleine Anmerkung – Sir Churchill sagte einmal: „Ich glaube nur den Studien, die ich selbst gefälscht habe”.) Ging Prof. Jürgens und die Onkologische Zunft bei ihm in den Unterricht? Dabei sagt das Heidelberger Forschungsinstitut eindeutig, dass 98% aller Chemopatienten nach sieben Jahren sterben. Das wurde hier natürlich nicht erwähnt. Weiter wurden die hochtoxischen Gefahrstoffe der Chemotherapie als wirksame Medikamente kaschiert, dass diese hauptsächlich kanzerogen sind und damit für die meisten Rezidivefälle (Krebsrückfälle) verantwortlich sind, wurde verschwiegen. Bei Osteosarkom stellte Jürgens nur die Umkehrplastik als einzige Möglichkeit hin. Der Münchener Chirurg PD Dr. Rainer Baúmgart und seine beinerhaltende Methode wurde noch nicht mal am Rande erwähnt. Als wir uns wiederum meldeten, um darauf eine Stellungnahme von Jürgens zu bekommen, tat er dies ab, als sei das eine Sache die man nicht verantworten könne. Dabei ist Dr. Baumgart eine Koryphäe auf seinem Gebiet und daran interessiert, den kranken Kindern nach der Gesundung wieder mit beiden Beinen ins Leben zu helfen. Denn die Psyche sollte nicht unterschätzt werden, beim Gesunden bzw. beim Betrachten einer Amputation oder Umkehrplastik. Wenn der Tumor im Ganzen entfernt worden ist, ist das das Wichtigste. Nicht je mehr man abschneidet, desto besser. Das war Stand von 1970, so der Chirurg Dr. Baumgart. Aber der Münsteraner Prof. Winkelnmann macht seinen Professor mit der Umkehrplastik. Also muss man ihm die Patienten im eigenen Haus von Prof. Jürgens zuweisen. Je mehr OPs man hat, umso angesehener ist die Uniklinik. Also geht es hier nicht in erster Linie um die Patienten, sondern um pathologischen und chirurgischen Erwerbsinn der Uniklinik Münster. Jürgens lobte auch den Fortschritt in der Krebsbehandlung. Ob das bei ¼ Millionen deutscher Krebstoter im Jahr zutrifft, wagen wir eindeutig zu bezweifeln. Ein weiterer Punkt in seinem Vortrag waren neue Medikamente. Das war für uns wieder ein Grund, mit in den Vortrag einzusteigen. Wir sprachen die Vitamin C-Studie des weltgrößten Forschungsinstituts NIH in Maryland in den USA an. Die auch unter anderem am 14.09.2005 in der Ärztezeitung online in Kurzform veröffentlicht wurde. So eine unqualifizierte Antwort hatten wir von einem Prof. Jürgens nicht erwartet, anstatt als Vorsitzender der GPOH, der die Studie kannte, diese im Sinne der kranken Krebskinder aufzugreifen. Er druckste auf der Bühne herum um uns darauf hinzuweisen, dass es keine Klinischen Studien bei Kindern über Vitamin C gebe, Kinder etwas Kostbares und keine Versuchskaninchen seien. Das schlug dem Fass den Boden aus. Er besaß die Unverfrorenheit gegenüber einer 30 Jahren mit Erfolg angewendeten Vitamin C-Studie (ohne Nebenwirkungen) seine toxischen, zu 98% todbringenden Chemostoffe als besser hinzustellen. Alle medizinischen Zuhörer nickten wie Schafe – mäh: "Sie haben Recht, Herr Professor, und wir haben unsere drei Punkte, die uns die Karriereleiter hochbringen." Diese toxischen Gefahrstoffe, die auch nur im Labor an Tieren ausprobiert wurden, kommen bei den kleinsten Patienten zum Einsatz. Diese werden dann als heilbringende Studie den Eltern verkauft. Warum dann nicht Vitamin C und andere synergetische hochdosierte Vitalstoffe, die unser Leben sind (wie der Name schon sagt) und Leben bringen. Prof. Jürgens behauptete sogar, dass die Zellvitalstoffe in der Mäusestudie nichts brachten. Aber Prof. Gaedike (Berliner Charité) hatte nur die Amminosäure Lysin in dieser Studie verwendete. Somit war der eigentliche Synergieeffekt durch Polyphenole einschließlich hochdosiertem Vitamin C in der stümperhaften Mäusestudie von Gaedike von vornherein ausgeschlossen bzw. wohl auch gewollt und das diese in keinster Weise medizinisch-wissenschaftlichem Standard entsprach. Zu dieser Mäusestudie gab es in der Vergangenheit auch einige gerichtliche Auseinandersetzungen wegen der Richtigkeit dieser Studie. Prof. Jürgens sprach einfach weiter und ignorierte diesen Einwand. Sind diese Mediziner nicht schuld, durch bewusste Falschmeldungen und irreführende Aussagen am Tode vieler Kinder, indem es ja in diesem Vortrag hauptsächlich ging. Eine anschließende Diskussion wurde rasch beendet, als eine Zuhörerin von der positiven Wirkung hochdosierten intravenös verabreichten Vitamin C bei Prostatakrebs ihres Mannes berichtete. Als immer mehr auf die Vitamin C-Studie zu sprechen kamen, verloren die Mediziner ihr Gesicht. Sie beendeten sofort die Diskussion, gaben auf und gingen. Erstellt von Anke und Josef Feld
Westdeutschen Tumorzentrum Essen Knochentumoren (Leitlinien des WTZ*)AUTOREN ... – meist Durchführung einer prä- oder postoperativen Chemotherapie http://www.uni-essen.de/tumorforschung/leitlinien-wtz/knochentumore-ll.html Tumorzentrum Freiburg Kolorektales KarzinomAutoren 3.2 Metastasiertes Stadium 3.2.1 Neoadjuvante Chemotherapie bei potentiell resezierbaren Metastasen Für Patienten mit Metastasen, die auf ein Organsystem beschränkt sind (Leber oder Lunge) kann durch Resektion eine Langzeitremission (Heilung?) in ca. 25% erreicht werden. Die Resektabilität ist grundsätzlich gebunden an den Ausschluss von Metastasen außerhalb des betroffenen Organs. Die Metastasenresektion ist sinnvoll bei maximal 5 Metastasen in beiden Leberlappen bzw. auch mehr als 5 Metastasen, wenn diese auf einen Leberlappen beschränkt sind (Hemihepatektomie), wobei die Entscheidung stets individuell im Kontext des gesamten klinischen Bildes durch den Operateur getroffen wird. Das Gleiche gilt analog für Lungenmetastasen. ... 3.2.2 Adjuvante Chemotherapie nach Metastasenresektion In Analogie zur adjuvanten Therapie nach operativer Versorgung des Primärtumors wird auch versucht, durch eine sogenannte „sekundär adjuvante” Therapie nach Resektion von Metastasen einen Vorteil für die Patienten zu erreichen. Da die Leber am häfigsten von Metastasen betroffen ist, wurden auch regionale Chemotherapie-Applikationen geprüft. Durch die bislang erfolgten Untersuchungen konnte kein eindeutiger Überlebensvorteil für die Patienten nachgewiesen werden, so dass die Entscheidung für oder wider eine sekundär-adjuvanten Behandlung individuell nach Diskussion der Datenlage mit dem Patienten getroffen werden muss. Tumorzentrum München Tumoren der Lunge und des MediastinumsBandherausgeber: Prof. Dr. med. R. Huber Chirurgie von Lungenmetastasen Onkologische Aspekte der Patientenauswahl |