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Gekämpft, gehofft, gesiegt ...
Stellungnahme der Eltern von Dominik

Am 1.11.04 ist unser kleiner Dominik den schweren Verletzungen erlegen, die ihm während seiner mehrmonatigen Odyssee durch deutsche Krankenhäuser zugefügt worden waren. Trotz aller Bemühungen in einer ausländischen Klinik hat er sich nicht mehr von diesen Verletzungen erholen können.

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Unser Sohn Dominik hat sein Ziel erreicht. Ganz geheilt und unerreichbar für die, die ihm auf Erden keine Heilung geben wollten, lebt er jetzt im Frieden Gottes.

„Mama, glaube mir, ich habe etwas in der Lunge, aber es ist kein Tumor“, so sagte Dominik mir, als ich ihm einmal vom Gespräch mit einem der Ärzte erzählte, die ihn in Deutschland behandelten. Es klang so sicher, dass ich wusste, ich musste für mein Kind kämpfen. Ich sprach mit Ärzten darüber, die uns nur belächelten und Dominik wie mit Suggestion einzureden versuchten, er habe Schmerzen. Unverständlich für dieses Kind. „Ich muss in ein anderes Land“, sagte Dominik, „hier will mir keiner helfen.“ Wieviel Schmerz und Wehklagen klang aus diesen Worten. Sogar sein Wunsch, nach Hause zu gehen, wurde von angeblich guten Kinderärzten vereitelt. Obwohl die Lungenflüssigkeit und auch das Gewebe des Gebildes in seiner Lunge keine Malignität aufwiesen, beharrten die Ärzte auf der Diagnose: Tumor. Nur ein Arzt und Wissenschaftler, Dr. Rath, glaubte an Dominik und half uns weiter.

Dominiks Wunsch, in ein anderes Land gehen zu dürfen, wurde erfüllt. Und Dominik lernte in diesem anderen Land, was Nächstenliebe bedeutet, die ihm im eigenen Heimatland versagt worden war. Dort kümmerten sich die Ärzte und alle Menschen wirklich um ihn, die Ärzte und Mitpatienten spielten mit ihm, machten Musik mit ihm, beteten mit ihm.

Doch als schließlich der Beweis erbracht war, das Dominik wirklich keinen Tumor hatte, war Dominiks Kraft am Ende. Er hatte so lange ausgehalten, um zu beweisen, dass Krebs heilbar ist. Er hatte Angst, nach Deutschland zurück zu kehren und fragte immer wieder: „Wenn noch mal was ist, wer wird mir dann helfen?“ „Mama, bist du mir böse, wenn ich in den Himmel will?“ fragte mich Dominik, „der liebe Gott würde mich auch heilen, aber ich habe keine Kraft mehr, der Weg war zu lang, ich habe viel Heimweh und Angst gehabt.“

Dominik hätte geholfen werden können, aber die Ärzte in Deutschland versagten ihm ihre Hilfe. Das bestätigten auch die Ärzte in der Klinik im Ausland: Sie sagten, wäre Dominik in Deutschland richtig behandelt worden, dann hätte er eine gute Chance auf Heilung gehabt.

Die Ärzte der Klinik sagten auch über Dominik: „He is a special Child, he is beautiful and he is a wonder, he looks like an angel.“ Anderen Patienten gab Dominik Kraft zu kämpfen, jeder, ja, jeder, der ihn kannte, sagte, wir wollen Gott danken für die Begegnung mit diesem Kind. Dominik hat eine Aufgabe, das hat er selbst immer ganz klar gesehen: Dabei mitzuhelfen, dass anderen Menschen, vor allem anderen Kindern, ein solches Schicksal erspart bleibt und sie die Heilungschancen erhalten, die es heute schon gibt.

Auch wir wollen danken für dieses Kind und für alle Hilfe, die wir in den letzten Jahren von all den Menschen erfahren haben, die uns und Dominik auf seinem Weg begleitet haben. Wir sind überzeugt, dass wir das Richtige für unseren Jungen getan haben, wissen wir doch, dass Dominik längst gestorben wäre, wenn wir auf die Behandlung der Schulmedizin, also auf eine Chemotherapie, vertraut hätten. So hat er noch zwei Jahre leben dürfen, hat seinen 9. Geburtstag und vor allem auch seine erste Kommunion feiern dürfen, was für ihn und für uns als gläubige Christen sehr, sehr wichtig war.

Auch jetzt lässt man uns wieder nicht in Ruhe und will die Hetzjagd fortsetzen. Wir jedoch wollen jetzt um Dominik trauern dürfen und bitten darum, dass dieser Wunsch respektiert wird.

Weitere Informationen:
>> Lesen Sie auch die Stellungnahme des begleitenden Facharztes