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23.12.2004

Dominik: „Ich habe eine Aufgabe, ich bin da,
um den Menschen zu helfen.“

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Jetzt, sechs Wochen nach Dominiks Tod, ist der Schmerz stärker geworden, ja wir haben jetzt erst richtig begriffen, dass er nicht mehr wieder kommt. Wie oft stehe ich an seinem kleinen Grab und bin immer noch fassungslos und voller Schmerz, denn sein ganzes Leiden, von August bis November, läuft vor meinen Augen ab wie ein Film.

Manchmal bin ich so leer und müde, dass ich aufhören möchte zu kämpfen, aber dann sehe ich Dominiks Gesicht vor mir, und fragend schaut er mich an: „War mein Kampf umsonst?“ Und ich bin erschrocken über meine Mutlosigkeit und bin bereit, trotz meines Schmerzes oder gerade wegen meines Schmerzes weiter zu kämpfen, denn er soll nicht umsonst gestorben sein. Ein kleiner lebensfroher Junge von 9 ½ Jahren wusste mehr über die Vorgänge in seinem Körper Bescheid als die, die vorgaben, gute Ärzte zu sein.

Wie oft hat er wiederholt: „Ich habe keinen Krebs in der Lunge, glaube mir. Sage es den Ärzten, die müssen gucken.“ Er selbst sagte es, die Pathologen sagten es, aber durch die Ignoranz gewisser Ärzte kamen sie ihrer Pflicht nicht nach, noch einmal zu überprüfen, ob es sich wirklich um Krebs handelte. Sie beharrten wider besseren Wissen weiter auf der Diagnose „Krebs“.

Kann man eigentlich so etwas nicht fahrlässige Tötung nennen? Dominik selber sagte: „Ich muss hier weg, die wollen mir nicht helfen“ (in der Klinik in Kirchen). Wie recht er hatte, zeigte sich, als sie sogar mittels eines Priesters Dominik seelische Qualen bereiten wollten, indem sie den Priester auf dem Flur abfingen und in einem Gespräch von ihm forderten, er solle Dominik mitteilen, morgen oder in den nächsten Tagen würde er sterben. Der Priester sagte, dass er so etwas nie machen würde und war so schockiert über die Vorgehensweise, dass er sich den Vorgang mit Datum notierte. Wenn der Priester ihm dieses gesagt hätte, wäre Dominik in Todesangst versetzt worden und hätte geweint und wäre verzweifelt gewesen; denn dem Priester hätte er geglaubt, weil er sein Freund war. Er wäre sehr durcheinander gewesen. Das wiederum hätten die Ärzte genutzt, um sagen zu können, er hat Schmerzen, wir werden ihm Morphium geben. „Wie human, erst Todesängste zu schüren, um dann ethisch gerechtfertigt Opiate verabreichen zu können.“ Dominik wäre dann bei einem Hb von 5,6 und einem sehr niedrigen Eiweißlevel wirklich in der Nacht verstorben, so wie es die Ärzte in weiser Voraussicht gesagt (geplant?) hatten.

Das was uns als Erwachsene fassungslos macht, bekam Dominik an Leib und Seele zu spüren. Er wusste: „Mir kann geholfen werden, aber mir will keiner mehr helfen! Ich habe eine Aufgabe,“ sagte Dominik zu mir in der Klinik in Kirchen, „ich soll den Menschen helfen“. Ja mein Schatz, du hast gekämpft und gesiegt. Ja, du hast durch deinen Kampf immer wieder darauf hingewiesen „Ihr müsst nach meiner Lunge schauen.“ Du hast ausgehalten, bis es endlich soweit war und man auf dich hörte und bewiesen hatte, dass es kein Krebs war. Du warst glücklich, aber sehr müde. Der seelische und körperliche Kampf hatten seine Spuren hinterlassen. Du wolltest vom Himmel aus weiterhelfen; hier unten kostete es dich zuviel Kraft. Du hast damit den Menschen geholfen und wirst weiterhelfen, zu beweisen, dass du mit den Zellvitalstoffen gesund geworden wärst (so wie du es ja schon inm Mainz auf der Bühne auf eigenen Wunsch gesagt hattest). Aber leider konntest du dich auf die Hilfe von gewissen Ärzten in unserem Land, die wir gebraucht hätten, nicht verlassen; deshalb musstest du sterben. Und deswegen geht auch mein (unser) Kampf, „Aufklärung über die Zellvitalstoffe“ und „Aufdeckung der Wahrheit“ weiter. Das bin ich Dominik und allen anderen Dominiks schuldig. So etwas darf sich nicht noch mal wiederholen. Schweigen kann tödlich sein.

Auch um all denen zu danken, die damals so für uns und Dominik gekämpft haben. Dominik wird es Ihnen nicht vergessen, denn schon damals versuchten Mediziner und Pharmaindustrie, seiner Habhaft zu werden. Aber Sie haben nicht nur für uns und Dominik gekämpft, sondern auch für ihre Kinder und Enkelkinder. Auch unser und Dominiks Kampf ist für Ihre Kinder und Enkelkinder. Jeder sollte sich die Mühe machen, genau nachzulesen und weitere wichtige Sachen zu erfragen und anzufordern. Erkundigen Sie sich nach Ärzten, (es gibt Listen) die heute schon den Nutzen der Zellvitalstoffe kennen.

Dann möchte ich mich noch entschuldigen, wenn wir jemanden unbewusst vor den Kopf gestoßen oder wehgetan haben, indem wir die Beerdigung nicht bekannt gegeben hatten. Mir kamen solche Aussprüche zu Ohren. Es tut mir leid, wenn es aussah, als wünschten wir keine Beileidsbekundungen, oder wir hätten die Menschen vergessen, die uns zur Seite gestanden hatten. Das ist nicht der Fall! In all unserem Schmerz haben wir vielleicht viele Fehler gemacht, aber nach der ganzen Hetzjagd durch die Medien, die schon begonnen hatte, als wir noch in Mexiko waren, wussten wir selber nicht mehr, woran wir waren. Wir wollten nach all dem Kampf und Leid unserem Dominik eine ruhige Beerdigung geben, das hatte er verdient. Ich wollte es seinem Papa und seinen Geschwistern ermöglichen, ohne Presse in Ruhe von ihm Abschied zu nehmen, da sie selber so viel Schmerz erlebten. Also, nur zum Schutz der eigenen Familie vor all dem Presserummel gab es keine öffentliche Bekanntmachung von uns. Ich bitte und hoffe um Verständnis und sage nochmals „Danke“ an all diejenigen die uns und Dominik im vergangenem Jahr so hilfreich zur Seite standen und auch jetzt für uns da sind bzw. waren.

Anke Feld

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Weitere Informationen:
>> Stellungnahme wegen Volksverdummung in der Presse (08.12.04)
>> Bericht von Josef Feld (26.11.04)
>> „Es gab für Ihn und Uns nur diesen einen Weg“ Von Anke Feld (22.11.04)
>> Die Stellungnahme von Dominiks Eltern (08.11.04)
>> Die Stellungnahme des begleitenden Facharztes